“German-Arab Cooperation in Development, Business, Culture and Politics”
9–15 Mai 2011 | Berlin
Wie kommt es zu wirksamen Entscheidungen in einem pluralistisch-demokratischen System? Wen muss man in die Verfahren einbeziehen? Das erfahren Stipendiaten von vier bi-kulturellen deutsch-arabischen Masterstudiengängen in der DAAD-Veranstaltungsreihe “Millennium Express”. Eine Woche lang, vom 9. bis 15. Mai, diskutieren sie in Berlin mit Parlamentariern und verfolgen die Wege von einer Initiative bis zu ihrer Realisierung.
Reisebericht:
“In der Zusammenarbeit fallen alle Barrieren”
Interview mit Salma Bakr und Martin Haagen:
Erneuerbarer Energien – so wie ein Land sie braucht
Vorbericht:
Politiker zum Anfassen
Bericht im Deutschlandradio (MP3):
Austausch über kulturelle Grenzen hinweg (12.5.2011)
Foto-Galerien auf facebook:
Parlamentarischer Abend
Pressekonferenz

Stimmen zum Workshop
„Ich habe noch nie so viel in einer Woche über politische Prozesse wie etwa institutionelle und parlamentarische Entscheidungsfindungen gelernt wie in Berlin. Dieser unmittelbare Austausch mit Parlamentariern war eine sehr gute Vorbereitung für unsere Arbeit.“
Ronza Al-Marji aus Jordanien studiert „Wasserressourcenmanagement“ an der University of Jordan in Amman und an der Fachhochschule Köln.
„Es ist erstaunlich, wie schnell sich die Perspektive durch die tägliche Arbeit mit den deutschen Freunden und Kollegen ändert. Und es hat mich auch erstaunt, wie viel Interesse deutsche Politiker an uns haben und wie freundlich sie uns empfangen. Das öffnet so viele Türen für die Zusammenarbeit.“
Rana Yacoub aus Ägypten studiert „Ökonomischer Wandel“ an den Universitäten Marburg und Damaskus.
„Auch in Berlin erlebten wir wieder, wie interdisziplinär unsere Themen sind. Am Beispiel Wasser wird das klar: Der Ingenieur schaut auf die Pumpen. Der Sozialwissenschaftler befasst sich mit der Frage, welche Entscheidungskompetenzen die Nutzer von Wasser haben. Der Umweltforscher untersucht den Eintrag von Pestiziden auf dem Feld und wohin das belastete Wasser fließt. Der Islamwissenschaftler interessiert sich für den Wiedergebrauch von aufbereitetem Abwasser in der Landwirtschaft und fragt nach der Akzeptanz in der Gesellschaft.“
Marc Haering studierte „Wasserressourcenmanagement“ an der University of Jordan in Amman und der Fachhochschule Köln. Jetzt gehört er zum Koordinationsteam des Masterstudiengangs.

Veranstaltung: Einwöchiges Modul des Deutsch-Arabischen Masterprogramms in Berlin
Teilnehmende: Studierende der Programme ECAR, IWRM und REMENA an der HU Berlin
Vorsitz: Prof. Dr. Matthias Weiter
weiterma@cms.hu-berlin.de


