“Inspiring Change Towards a Green Economy”
25–26 February 2011 | Freiburg
Nachhaltig zu handeln bedeutet, bei ökonomischen Entscheidungen auch stets ökologische Aspekte zu berücksichtigen. Klingt auf Anhieb überzeugend, wird aber noch zu selten verwirklicht. Wie sich dieser Wandel herbeiführen lässt, diskutierten Studierenden des Masterstudiengangs “Environmental Governance” an der Universität Freiburg mit hochkarätigen Referenten und zahlreichen internationalen Gästen.
Reiseberichte vom Workshop:
“Inspiration und Austausch”
“Kleine Schritte zum Wandel”
Interviews:
Ernst Ulrich von Weizsäcker: “Das Problem liegt auch in den Köpfen”
Ulrich Hoffmann: “Green Economy ist zurzeit die beste Alternative”
Impressionen vom Workshop:
Fotogalerie auf facebook

Stimmen zum Workshop
“Nachdem ich die Konferenz in Freiburg mitorganisiert habe, würde ich jedem raten: Schluss mit der Ausbildung, geht zu den Vereinten Nationen. Denn unsere Vorbereitung bestand aus Dialog, Dialog und nochmals Dialog. Und meistens haben wir einen Kompromiss gefunden. Durch Dialog und Kompromisse kann man die Welt verbessern.”
Kwame Ababio aus Ghana studiert Environmental Governance an der Albert-Ludwig Universität Freiburg
“Auf der Exkursion in Freiburg habe ich viele gute Beispiele für umweltbewusste Architektur gesehen. Das hat mir gezeigt, dass neue Technologie uns der Nachhaltigkeit näher bringen wird. Aber das wichtigste sind meiner Meinung nach die Werte. Die traditionellen Werte in China, die in Konfuzianismus und Taoismus festgeschrieben sind, stehen im Einklang mit dem Konzept der Nachhaltigkeit. Doch durch die Orientierung an der westlichen Kultur laufen wir Gefahr, diese Werte zu verlieren.”
Ying Chen aus China studiert an der Hochschule für Umwelt und Wirtschaft in Nürtingen-Geislingen International Management
“Die Diskussion in Freiburg hat mir etwas Wichtiges klar gemacht: Die großen Probleme dieser Welt werden vielleicht von den Vereinten Nationen gelöst, auf einer sehr strategischen Ebene. Aber die Menschen einer Region, einer Gemeinschaft sind genauso wichtig. Nur wenn sie aufmerksam für Probleme sind, dann können sie etwas ändern.”
Khan Mehedi Hassan aus Bangladesh studiert International and Development Economics an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin

Teilnehmende: Studierende des Programms “Environmental Governance” der Universität Freiburg
Vorsitz: Prof. Dr. Michael Pregernig
Michael.Pregernig@ifp.uni-freiburg.de


