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Steigen Sie ein in den Millennium Express – Your Ticket to a Fair Future

Internationale Studierende aus mehr als 40 Aufbaustudiengängen an deutschen Hochschulen engagieren sich für die Millenniumsziele der Vereinten Nationen. Der Millennium Express bringt sie dabei voran: Die Vortrags- und Konferenzreihe “fährt” bis Mai 2012 durch die deutsche Hochschullandschaft. Startbahnhof war Dresden, dann ging es nach Freiburg, Dortmund, Berlin, Suderburg und Flensburg. Nun ist der Millennium Express auf dem Weg nach Hannover. Lesen Sie auch das Interview mit DAAD-Referatsleiterin Anke Stahl!

Aktuelles

Millennium Express in Hannover

Erfolgreich gegen den Hunger
Leere Teller oder aber volle Schüsseln zu unerschwinglichen Preisen – für die Industrieländer scheint dieses Szenario absurd. Doch Matin Qaim, Professor für Welternährungswirtschaft an der Georg-August-Universität Göttingen, schaut in die Zukunft. Als Gast auf dem Podium beim Workshop in Hannover und im Interview erklärt er, was wir tun müssen, um Hunger zu vermeiden.
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Knappe Lebensmittel auch in Europa?
In Afrika und Asien sterben Menschen an Unterernährung; in Deutschland wird Essen in großen Mengen weggeworfen. Die Ernährung der Weltbevölkerung scheint bisher ein Verteilungsproblem zu sein. Das wird sich in Zukunft radikal ändern, meint Professor Hans-Jörg Jacobsen vom Institut für Pflanzengenetik der Leibniz Universität Hannover: Dann werden Nahrungsmittel für alle knapp. Der Wissenschaftler warnt deshalb vor unbegründeten Vorurteilen gegenüber grüner Gentechnik.
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Nahrungssicherheit geht alle an
Genug zu essen für alle Menschen – hinter diesem Ziel der Vereinten Nationen steht weit mehr als eine Verteilungsfrage. Die komplizierten Zusammenhänge in der Nahrungsmittelsicherheit wollen internationale Studierende an der Leibniz Universität Hannover mit Experten diskutieren und der Öffentlichkeit nahe bringen.
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Energie und Umweltmanagement – Station Flensburg
Ob Blockheizkraftwerk, Solarzellen oder Biogasanlage – es gibt viele Möglichkeiten, Energie auf umweltfreundliche Weise zu erzeugen. Doch ihre Wirtschaftlichkeit wird immer wieder in Frage gestellt. Deshalb hatten Studierende aus zwölf Ländern einen Workshop zum Thema erneuerbare Energien und nachhaltiges Unternehmertum organisiert – sie diskutierten mit Unternehmern und Wissenschaftlern über wirtschaftlich sinnvolle Einsatzmöglichkeiten umweltfreundlicher Technologien.
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Wasser für alle – Station Suderburg
Kaum ein Thema ist so vielschichtig wie Wasser. Das wurde auf der fünften Station des Millennium Express im Norden Deutschlands deutlich. Das Thema: “Enough Water for all” – Genügend Wasser für alle. Um dies zu ermöglichen, müssen Ingenieure nicht nur Wehre, Staudämme, Bewässerungsanlagen oder Kanalisationssysteme bauen. Auch soziale Fragen spielen bei der Bereitstellung von ausreichend Wasser eine entscheidende Rolle.
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Wege der Verständigung – Station Berlin
Ihr Fachwissen unterscheidet sich, ihre kulturelle Herkunft auch, und das Verhältnis zwischen Politik, Wissenschaft und Praxis ist in ihren Ländern oft unnahbar. Es gibt viele Hürden. Aber als im Mai der “Millennium Express” in Berlin hielt, machte das Treffen von rund 50 deutschen und arabischen DAAD-Stipendiaten aus bi-kulturellen Masterstudiengängen eines deutlich: In der aktiven Zusammenarbeit für eine Sache liegt die grenzüberschreitende Kraft.
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Katastrophenmanagement – Station Dortmund
Wirkungsvoller Katastrophenschutz beginnt lange vor der Katastrophe und hat viel mit richtigem Management zu tun. Das wurde auf der dritten Station des “Millennium Express” Ende April deutlich. “Planning for Disaster Prone Areas: Approaches, Strategies and Experience from Haiti” lautete das Thema eines Workshops, zu dem 18 DAAD-Stipendiaten der Technischen Universität Dortmund einluden.
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Grüne Ökonomie – Station Freiburg
“Auch als Einzelner kann ich Einfluss nehmen” – das ist eine der wichtigen Erkenntnisse, die DAAD-Stipendiaten von der Freiburger Konferenz zu “Green Economy” mitnahmen. Nachhaltig zu handeln bedeutet, bei ökonomischen Entscheidungen auch stets ökologische Aspekte zu berücksichtigen. Klingt auf Anhieb überzeugend, wird aber zu selten verwirklicht.
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